Jugendstrafvollzug: “Wegsperren ist nicht die Lösung”:


CHILDREN IN SHADOW ::: CHILDREN IN WAR

Jugendstrafvollzug: “Wegsperren ist nicht die Lösung”

Interview | Stefanie Ruep
6. April 2014, 09:00SliderImage4photo:SOLITARYCONFINEMENT.org

Trotz des Einsatzes einer Taskforce hat sich im österreichischen Jugendstrafvollzug nichts getan.
foto: dpa/peter endig

Trotz des Einsatzes einer Taskforce hat sich im österreichischen Jugendstrafvollzug nichts getan.

Der Schweizer Psychoanalytiker Walter Toscan sieht dringenden Reformbedarf bei Österreichs Jugendstrafvollzug: Es brauche offene Einrichtungen und ein einheitliches Konzept

STANDARD: Die Taskforce Jugendhaft wurde eingesetzt, nachdem ein 14-Jähriger in U-Haft mit Besenstil vergewaltigt wurde. Was muss sich beim Jugendstrafvollzug in Österreich ändern, damit so etwas nicht mehr passiert?

Toscan: Einschließen und wegsperren ist nicht die Lösung. Ich habe in Österreich über Jahre gesehen, dass auf Mauern oder Sicherheit sehr viel Wert gelegt wird. Punktuell werden Spezialisten hinzugezogen, aber es gibt kein einheitliches Konzept, wie man Jugendliche behandeln soll. Man braucht nur wenige geschlossene Plätze, die aber dann adäquat an Jugendliche angepasst werden. Nicht im Erwachsenengefängnis eine Abteilung, sondern…

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